Testen und Impfen - Update

Testen und Impfen - Update
23.03.2021

Nach der Wiederaufnahme der Corona-Impfungen mit dem Vakzin des britisch-schwedischen
Herstellers AstraZeneca gibt es zahlreiche Fragen rund um das Impfen ...

 

Damit diese Fragen gut beantworten können, sind untenstehend eine Reihe von Links zusammengestellt, die zum neuesten Sachstand bezüglich Corona-Impfungen und Corona-Tests informieren– darunter die Website des Bundesgesundheitsministeriums, des Robert-Koch-Instituts, des Paul-Ehrlich-Instituts und der Europäischen Kommission. Die Informationen auf diesen Seiten sind nicht zuletzt deshalb von großem Nutzen, weil sie fortlaufend aktualisiert werden.


Unter den häufig gestellten Fragen, die das Bundesgesundheitsministerium zum Impfstoff von AstraZeneca beantwortet, ist eine hervorzuheben – nämlich die, warum die europäische Arzneimittelagentur EMA empfohlen hat, die Impfungen mit AstraZeneca wieder aufzunehmen. Bei aller Wachsamkeit: Die Vorteile des Impfstoffs, so argumentiert die EMA, überwiegen weiterhin das Risiko von Nebenwirkungen. Diese Einschätzung teilt auch die Ständige Impfkommission, STIKO.


Auch Fragen, die sich rund um die Teststrategie stellen, beantwortet das Bundesgesundheitsministerium. Auf seiner Homepage wird beispielsweise erklärt, welche Art von Test sich zu welchem Zweck eignet, wie Sie ihn bekommen und wer ihn bezahlt. Wichtig dabei: Es gibt genügend Antigen-Schnelltests. Die Länder und Kommunen müssen sie nur abrufen – und das machen sie auch zunehmend.

Warum wird wieder mit AstraZeneca geimpft?
Nach dem Bekanntwerden mehrerer Fälle von seltenen Hirnvenen-Thrombosen hat die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) den Sachverhalt geprüft. Als Ergebnis der Beratungen hat sie am 18. März 2021 empfohlen, weiter mit dem Impfstoff von AstraZeneca zu impfen, aber gleichzeitig das Bewusstsein für mögliche Risiken zu schärfen. Nach der Entscheidung der EMA und Beratungen mit dem Paul-Ehrlich-Institut (PEI), haben die Gesundheitsministerinnen und Gesundheitsminister von Bund und Ländern deshalb am 18. März 2021 gemeinsam beschlossen, die vorsorglich ausgesetzten Impfungen mit dem Impfstoff von AstraZeneca ab dem 19. März 2021 wieder aufzunehmen.


War die Aussetzung der Impfung wirklich notwendig?
Ja. Die vorsorgliche Aussetzung der Impfung war wichtig, damit die Fälle geprüft und auf dieser Grundlage die Ärztinnen und Ärzte und die Bürgerinnen und Bürger über diese Risiken einer Impfung informiert werden können. Sie müssen darauf vertrauen können, transparent informiert zu werden. Im Hinblick auf die klaren Einschätzungen der EMA und des PEI zum Risiko-Nutzen-Verhältnis wurde die Fortsetzung der Impfung für sinnvoll befunden. Auch die Ständige Impfkommission (STIKO) hat den Sachverhalt beraten und empfiehlt die Impfung weiterhin gemäß der aktuellen STIKO-Empfehlung bei Personen über 18 Jahren.


Wer muss die Tests beschaffen?
Schnell- und Selbsttests zum Einsatz in Testzentren, Schulen, Pflegeheimen etc. beschaffen die Bundesländer in eigener Zuständigkeit. Der Bund hat bei verschiedenen Herstellern Kontingente gesichert, damit genügend Tests für den deutschen Markt zur Verfügung stehen.


Was macht die neu eingerichtete Task Force?
Mit der Task Force hilft der Bund den Ländern, die Bestellung der Tests zu optimieren. Aktuell haben die Länder die Möglichkeit, ein Starter-Paket Tests direkt beim Hersteller Roche zu bestellen. Eine mögliche Option ist eine Bestellplattform zu etablieren, damit Schulen und Kitas die Schnelltests einfacher abrufen können. Es bleibt aber Aufgabe der Länder, ihre Schulen und Kitas mit Schnelltests zu versorgen.


Wer zahlt was?
Die Länder beschaffen und organisieren die Tests vor Ort und bauen dafür ggf. Testzentren auf oder aus. Für die Versorgung ihrer Einrichtungen (Kitas, Schulen) kommen die Länder selber auf. Der Bund übernimmt dagegen die Kosten für die Schnelltests, die individuell in Testzentren, Apotheken oder Praxen durchgeführt werden.


Link-Empfehlungen siehe Anlage