4,3 Millionen Euro Bundesmittel für Oberhausen

09.07.2021

Spatenstich zum weiteren Glasfaserausbau

Spatenstich in Oberhausen: Mit knapp 4,3 Mio Euro fördert die Bundesregierung einen weiteren Teil des Glasfaserausbaus für schnelles Internet in Oberhausen.

Über den erfolgten Spatenstich und damit dem Beginn der Baumaßnahmen freut sich die CDU-Bundestagsabgeordnete Marie-Luise Dött: „Wir brauchen Gigabitnetze in der gesamten Stadt. Noch gibt es sogenannte ‚weiße Flecken‘, an den die Telekommunikationsunternehmen aus wirtschaftlichen Gründen den Netzausbau nicht vorantreiben. Hier springt der Bund ein, denn schnelles Internet erleichtert uns allen die Arbeit und den Alltag. Das wurde in letzten Monaten noch einmal sehr deutlich, als sogar die Schule virtuell stattfinden musste. Darum investiert die Bundesregierung massiv in den Ausbau der Netze: hier in Oberhausen mit knapp 4,3 Millionen Euro für schnelles Internet in bis zu 564 Haushalten und 62 Unternehmen. Das Land NRW beteiligt sich in selber Höhe.“


In der etwa dreijährigen Bauzeit werden ca. 70 km neues Glasfasernetz verlegt. Haushalte werden sukzessive an das neue Netz angeschlossen, so dass die ersten neuen Anschlüsse bereits ab dem ersten Quartal 2022 genutzt werden können.
Das Breitbandziel von Bund und Land sieht bis zum Jahr 2025 eine flächendeckende Versorgung aller Haushalte mit Übertragungsraten von 1 Gbit/s vor. Für Schulen, Krankenhäuser und Gewerbegebiete soll dieses Ziel bereits zum Jahr 2022 erreicht werden.
Weiße NGA-Flecken sind diejenigen Gebiete, die eine Breitbandversorgung von < 30 Mbit/s im Download aufweisen und für die kein TK-Anbieter einen eigenwirtschaftlichen Ausbau in den nächsten drei Jahren angekündigt hat.