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Angstmacherei beenden

29.08.2017

Marie-Luise Dött fordert Versachlichung der Diskussion über Luftqualität

„Eine Versachlichung der Diskussion um Oberhausens Luftqualität“ wünscht sich Marie-Luise Dött: „Oberhausens Grüne behaupten, die Luft in unserer Stadt sei gefährlich verschmutzt und das sei allgemein bekannt. Tatsache ist aber, dass die Luft in unserer Stadt noch nie zuvor so sauber war und die Benutzung des Wortes gefährlich sich schon allein deshalb verbietet.“

 

Die Oberhausener Bundestagsabgeordnete glaubt, dass die Stadt einer angedrohten Klage der Deutschen Umwelthilfe (DUH) wegen Überschreitungen der Grenzwerte für Stickoxide gelassen entgegenblicken kann: „Es gibt Überschreitungen des politisch gewollt strengen Grenzwertes von 40 Mikrogramm, es sind aber geringe Überschreitungen - und seit Jahren sinkt der Wert. Wir sind also auf einem sehr guten Weg.“

 

Dött verweist darauf, dass der „von den Grünen aus offensichtlich weltanschaulichen Gründen immer wieder attackierte automobile Verkehr nur zu einem Viertel bis höchstens zu einem Drittel für den Schadstoffausstoß verantwortlich ist“: „Heizungen, mangelhaft isolierte Häuser haben zum Beispiel ebenfalls starke Auswirkungen.“ „Sehr geärgert“ hat sich die umweltpolitische Sprecherin der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag über die Behauptung der Grünen, in Deutschland würden jährlich mehr als 7000 Menschen aufgrund von Autoabgasen sterben: „Diese Zahl kann doch gar nicht seriös ermittelt sein. Ich hoffe wirklich, dass die Angstmacherei, auf die sich die Grünen verlegt haben, nach dem Bundestagswahlkampf ein schnelles Ende findet.“

 

Wie die Grünen plädiert auch die CDU-Bundestagsabgeordnete für eine Förderung des Rad-, Bus- und Bahnverkehres: „Das steht ebenso außer Frage wie die Förderung von Automobilen, die das Klima immer weniger belasten. Außer Frage steht allerdings auch, dass wir noch lange Autos mit Verbrennungsmotoren und Dieselmotoren haben werden. Verbrennungsmotore waren noch nie zuvor so sauber wie heute. Und beim Diesel prangere ich selbstverständlich die Manipulationen der Automobilindustrie an. Aber wir brauchen den Diesel allein schon, um unsere CO2-Klimaziele erreichen zu können. Das ist etwas, das tatsächlich allgemein bekannt ist.“

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