Marie-Luise Dött

Mitglied des Deutschen Bundestages
Umweltpolitische Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion

Foto Marie-Luise Dött MdB

Newsticker

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tle>BFA Innere Sicherheit: Kinderpornographie konsequent bekämpfen

Pressefoto Marie-Luise Dött

Pressearchiv

Berlin, 01.02.2013

Erleichterungen für Bürger im Ehrenamt

Für Menschen, die Ehrenämter übernehmen, wird künftig einiges leichter, denn auf Initiative der christlich-liberalen Koalition verabschiedete der Deutsche Bundestag am Freitag ein Gesetz zur Stärkung des Ehrenamtes. Dieses sieht vor allem eine verbesserte steuerliche Förderung vor, so die CDU-Bundestagsabgeordnete Marie-Luise Dött.

Um die gesellschaftliche Anerkennung bürgerschaftlichen Engagements zum Ausdruck zu bringen, werden auch die Haftungsregelungen im Bürgerlichen Gesetzbuch beschränkt. So bleiben für Übungsleiter beispielsweise Trainer künftig bis zu 2.400 Euro steuerfrei. Sonstige ehrenamtlich Tätige profitieren von der Ehrenamtspauschale, die auf 720 Euro angehoben wird. Einnahmen unterhalb dieser Grenzen unterliegen weder der Steuer noch der Sozialversicherungspflicht. Die Anhebung der Freibeträge entlastet neben den Ehrenamtlichen gleichzeitig Vereine von Bürokratie. So entfällt bei kleineren Veranstaltungen die Pflicht, die Ausgaben detailliert dem steuerpflichtigen oder dem steuerfreien Bereich zuzuordnen. Die Umsatzgrenze, bis zu der Veranstaltungen eines Sportvereins als Zweckbetrieb gelten, wird auf 45.000 Euro angehoben. Da Bürgerschaftliches Engagement zu großen Teilen durch Vereine und Stiftungen erbracht wird, enthält der Gesetzentwurf auch eine deutliche Erleichterung bei der Rücklagenbildung. Die zusätzlich aufgenommene Lockerung des sogenannten Endowment-Verbots (Verbot von Vermögensübertragungen) ermöglicht es steuerbegünstigten Körperschaften, eine andere steuerbegünstigte Körperschaft mit Vermögen auszustatten. Damit wird z. B. die Einrichtung von Stiftungsprofessuren erleichtert. Wenn der Bundesrat in seiner Sitzung am 1. März 2013 dem zustimmungspflichtigen Gesetzentwurf zugestimmt hat, werden die Maßnahmen rückwirkend zum 1. Januar 2013 in Kraft treten.


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