Marie-Luise Dött

Mitglied des Deutschen Bundestages
Umweltpolitische Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion

Foto Marie-Luise Dött MdB

Newsticker

tle>„Für eine zusammenwachsende Stadt“

tle>Klausurtagung des CDU-Bundesvorstandes

tle>Mehr Schutz von Kindern im Netz

tle>Der Weg aus der Kohle: Einigung zum Kohleausstieg steht

tle>Kabinett beschließt Bioökonomiestrategie

tle>30. Jahrestag: Sturm auf die Stasi-Zentrale in Ostberlin

tle>Spahn bringt Reform der Notfallversorgung auf den Weg

tle>Die Klimapolitik wirkt doch!

tle>CDU macht Tempo für schnelleres Planen und Bauen

scription><div class="field-name-field-media"> <img typeof="foaf:Image" class="image-landscape" src="https://www.cdu.de/sites/default/files/styles/large/public/media/jam-3387669_1920_0.jpg?itok=OZ2SB7f7" width="780" height="439" alt="Planungsverfahren" title="Planungsverfahren" /></div><div class="field-name-field-teaser"><p>Wir beschleunigen Planungsverfahren bei Verkehrsprojekten&l

tle>Union stärkt Behörden im Kampf gegen rechte Gewalt

Pressefoto Marie-Luise Dött

Pressearchiv

Berlin, 31.01.2013

Sternenkinder bekommen einen eigenen Namen

Der gestern vom Deutschen Bundestag beschlossene Gesetzentwurf zur Änderung des Personenstandsrechts ist für eine kleine Gruppe von Eltern ganz besonders wichtig: nämlich für jene, deren Kinder mit einem Gewicht von weniger als 500 Gramm tot zur Welt kommen.

Diese sogenannten Sternenkinder waren bislang grundsätzlich von der standesamtlichen Beurkundung ausgeschlossen. Mit der nunmehr vom Bundestag beschlossenen Regelung wird es – vorbehaltlich der Zustimmung des Bundesrates – für Eltern möglich sein, die Geburt ihres Kindes dauerhaft zu dokumentieren. „Der Gesetzentwurf ermöglicht es aber nicht nur, die Kinder beim Standesamt zu registrieren; viel wichtiger ist für die betroffenen Eltern, daß sie ihrem Kind offiziell einen Namen geben und ihr Kind anschließend auch richtig bestatten können“, so die CDU-Bundestagsabgeordnete Marie-Luise Dött. Die Neuregelung ist für viele betroffene Paare von hoher emotionaler Bedeutung. Mütter und Väter, die ihr ungeborenes Kind verlieren, brauchen einen Raum für ihre Trauer und ihren Schmerz, und sie wollen als Familien wahrgenommen werden. „Die neue Regelung mag zwar den Schmerz nicht lindern, den der Verlust eines Kindes bedeutet, aber sie ermöglicht wenigstens einen würdigen Abschied“, so Dött. Der Gesetzentwurf sieht vor, daß die Regelung rückwirkend gilt, damit auch die Eltern, die bereits einen solchen Schicksalsschlag erleben mußten, von dieser Möglichkeit Gebrauch machen können.


Seite drucken